spd logo GV downsize jpg data

SPD Weimar (Lahn)

Statement zum Thema Feuerwehren der Gemeinde

Mit dem neuen Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Jahre 2021 bis 2030 ist die Feuerwehr Weimar auf einem guten Weg in die Zukunft. So werden neben zahlreichen Fahrzeugbeschaffungen unter anderem auch zwei neue Standorte entstehen, wo die Feuerwehren Roth und Wolfshausen sowie die Feuerwehren Niederwalgern und Wenkbach zusammenwachsen. Hierzu brauchte es keiner politischen Einmischung oder Vorgabe, sondern die betreffenden Feuerwehren selbst haben ihre Zukunft mitbestimmt. Wir werden dafür sorgen, dass die dafür notwendigen finanziellen Mittel umfassend bereitgestellt werden. Dazu haben wir mit unserem gemeinsamen Antrag mit der FBW im Rahmen der Haushaltsberatungen für das aktuelle Jahr bereits ein deutliches Statement abgegeben. Bereits im Juni 2020 haben wir richtungsweisend eine Flächenbereitstellung im Baugebiet Hundsrück zwischen Roth und Wolfshausen für einen optimalen und zukunftsorientierten neuen Feuerwehrstandort beantragt, der nun Platz für zwei Feuerwehren schaffen wird. Besonders am Herzen liegt uns, unsere Jugendlichen für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern und dafür zu werben. Die notwendigen Finanzmittel haben und werden wir auch zukünftig bereitstellen.

 

 

 

Die Deiche sind überwiegend schon 90 Jahre alt und nach den statischen Untersuchungen in 2016 nicht mehr Standsicher, sie fallen bereits vor dem Überströmen um. Eine vorhersehbare Katastrophe.
Hier leben rund 500 Menschen in Argenstein und Roth mit dem hohen Risiko bei einem 10 jährigen Ereignis bis zu 1m Wasser im Keller zu erleben. Abgesehen vor dem wirtschaftlichen Schaden erwarte ich auch lebensgefährliche Situationen, wenn die Waschmaschine noch gerettet werden soll.

Roth 2007Also eine ernste Gefahr, auf die sich die Gemeinde vorbereiten kann.
Leider wird die Sanierung der Deiche von unserem Bürgermeister verschleppt.
Die Gemeindevertretung hat auf Vorschlag der SPD-Fraktion die Voraussetzungen mit der Festlegung einem realistischen Schutzziel von HQ 10 + 50 cm Sicherheitsbereich geschaffen und den Gemeindevorstand beauftragt die Planfeststellung einzuleiten. In Roth sollen die Deiche rund 20-50 cm höher und in Argenstein 40-70 cm höher werden. Aktuell sind 200 mm³/Sekunde schon zu viel für unsere Deiche. Am 19.01.2007 (Sturm Kyrill) waren es nur 185 m³/Sekunde und alle Feuerwehrleute und der Katastrophenschutz mit der Sicherung von 80 m Deich voll beschäftigt. Das Schutzziel liegt bei rund 600 m³/Sekunde.
Als Gemeindevertreter bleibt uns derzeit leider nur die Möglichkeit in jeder 2.ten Bauausschusssitzung nach dem Stand zu fragen. Im Herbst 2021 könnte der Planungsauftrag endlich vergeben werden.
In Argenstein sind die Hochwasserprobleme noch größer als in Roth. Der Ortsbeirat Roth kümmert sich auch darum, da es einerseits keinen Ortsbeirat als Ansprechpartner gibt und Roth und Argenstein nur gemeinsam geschützt werden können. Dort muss ein neuer Deich zur Parallna entstehen, sonst läuft das Hochwasser von hinten in den Ortskern. Die Höhe des Funktionsgebäudes der Zeiteninsel ist sehr wichtig für den Schutz der Ortslage. Deshalb sind wir intensiv dabei, dies bei dem Bau des Funktionsgebäude einzufordern. Bauherr ist auch hier die Gemeinde Weimar.
Wer dazu mehr infos benötigt, kann sich auf der Infoseite des Ortsbeirates Roth unter Zur Infoseite zum Hochwasserschutz des Ortsbeirat Roth unter Rothanderlahn.de oder bei den aktuellen Gemeindevertreter der SPD Fraktion informieren.
Gemeindepolitik verlangt einen langen Atem und Beharrlichkeit, um solche Ziele zu erreichen.
Die SPD Fraktion bleibt weiter an solch wichtigen Themen des Schutzes unserer Bürger vor eigentlich vorhersagbaren Katastrophen dran.

Hochwasser in Roth am 19.01.2007 mit rund 200 m³/Sekunde Durchfluss.

Hochw Argenst Muehle

Hochwasser in Argenstein am 27.02.2010 mit rund 150 m³/Sekunde Durchfluss. Im Vordergrund die Marode Hochwasserschutzmauer. 

Deich Ziel 1050

Beispiel aus Argenstein für die Wasserstände vor und nach der Sanierung. Blatt in A0 Höhe 118 cm zeigt die mögliche Wassermenge, die dann zurückgehalten werden kann.

Siegfried Koch

 Kindergarten Neubau Roth geht endlich los.

Der Förderbescheid für 1,23 Mio. ist in der letzten Woche eingetrudelt. Die restlichen Mittel von ca. 1,45 Mio. (gesamt ca. 2,7 Mio. nach derzeitiger Schätzung) sind durch Fördergelder der Hessenkasse und Eigenleistung der Gemeinde gesichert.
Nun steht nichts mehr im Weg. Bis auf die "normalen" Probleme öffentlicher Bauherren, mit Ausschreibung, Preiserhöhung, Vergabe, Abnahme und so weiter.
Jetzt warten wir auf den Spatenstich.
Die SPD Fraktion hat sich sehr mutig vor Jahren für den Bau einer Kinderkrippe für U3 eingesetzt und trotz Widerstand des Bürgermeisters (Widerspruch) das Projekt auf den Weg gebracht. Seitdem ist rechnerisch jedes Jahr eine Gruppe hinzugekommen. Der Bedarf steigt weiter, insbesondere in Niederweimar.
In den Neubau soll der Kindergarten Roth und die Kinderkrippe Blechbüchse einziehen. Plus eine 5 Gruppe als Reserve, die wahrscheinlich schon wieder belegt ist. Der Bedarf an Gruppenräumen steigt weiter, da U3 Gruppen deutlich wenige Kinder aufnehmen können.

Kiga Roth Ansicht


Die Skizze des neuen Gebäude zeigt näherungsweise die Lage und Form des 2 Stöckigen Gebäudes nach den vorliegenden Plänen.

Lageplan Kiga

Grundriss des geplanten Kindergartens Roth vom September 2019.

 

Siegfried Koch

   
© ALLROUNDER